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Gedanken zum Tag

Von saftig roten Beeren und Landwirtschafts-Helden

Hier bei innocent mixen wir kleine gesunde Drinks und haben große Träume: wir möchten die Welt besser hinterlassen, als wir sie vorgefunden haben. So haben wir das Thema „Nachhaltigkeit“ seit der Gründung unseres Saftladens vor mittlerweile über 20 Jahren tief in unseren Werten verankert. Wie Du vor Kurzem hier auf unserem Blog lesen konntest, beziehen wir unsere Zutaten mit Anstand und bringen so Mensch und Natur in Einklang. Heute werfen wir einen Blick hinter die Kulissen unserer Obstbauern und stellen Dir unser gemeinschaftliches Wasserreduktionsprojekt vor.

Eine Reise nach Spanien zu unseren Erdbeeren

Die meisten unserer Erdbeeren stammen aus der südspanischen Provinz Huelva. Der Anbau gehört für die Menschen dort zu den wichtigsten Einnahmequellen. In Huelva liegt auch der Doñana-Nationalpark, der eines der ökologisch wichtigsten Feuchtbiotope Europas und das Zuhause von Millionen von Zugvögeln ist.

Darum haben wir überlegt, was wir tun können, damit die vorhandenen Wasserressourcen sowohl für die Erdbeeren als auch für den Nationalpark ausreichen. Um darauf eine Antwort zu finden, haben wir 2009 begonnen mit der Universität von Cordoba zusammenzuarbeiten und verschiedene Bewässerungsmethoden auszuprobieren. Nach einigen Experimenten haben wir herausgefunden, dass es möglich ist, Erdbeeren mit 10 % bis 40 % weniger Wasser anzubauen. Ohne Auswirkungen auf die Qualität oder die Erntemenge der saftigen Beeren.

Das meiste Wasser wurde eingespart, indem die Menge, die jede Pflanze benötigt, sorgfältig geplant wurde. Die Erdbeerpflanzen wurden nur dann bewässert, wenn es wirklich notwendig war. Außerdem wurde darauf geachtet, dass das Bewässerungsequipment stets gewartet wurde.

Zurück auf die Schulbank

Was wir gelernt haben, haben wir dann auch mit anderen Farmern aus der Region geteilt. 2014 haben wir uns mit der Sustainable Agriculture Initiative (SAI) Platform und einer Reihe von Agrar- und Lebensmittelunternehmen zusammengetan, um gemeinsam an diesem Wasserreduktionsprojekt zu arbeiten.

Gemeinsam haben wir 77 Landwirte in 45 verschiedenen Techniken für dieses Wassermanagement geschult. Darüber hinaus sogar eine Meisterklasse für weitere 38 Berater von Farmern veranstaltet, um Experte auf diesem Gebiet zu werden.
Unser Training ist kostenlos und um die Botschaft zu verbreiten, haben wir unsere Arbeit für alle Beerenbauern zugänglich gemacht, indem wir soziale Medien genutzt haben, um unsere Top-Tipps zu teilen. Dies erreichte über 300 Landwirte, die fast 60 % der Beeren in der Region anbauen.

2016 gewann unser Projekt einen Guardian Sustainable Business Award (auf den wir ziemlich stolz sind) und drei Jahre später konnten wir in einem Jahr 500 Millionen Liter Wasser einsparen.

Während der Großteil unserer Arbeit jetzt erledigt ist, werden wir weiterhin mit unseren Landwirtschaftshelden zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass unser Projekt weiterläuft. Vielleicht nutzen wir unsere gewonnene Freizeit jetzt endlich mal, um der Sache „Erdbeeren sind gar keine Beeren“ auf den Grund zu gehen.

Wenn Du magst, kannst Du Dir hier gerne noch ein paar Eindrücke aus Spanien ansehen. Und wenn Dich danach das Fernweh packt, dann kannst Du Dich zumindest geschmacklich mit unserem neuen „Ananas, Erdbeere & Apfel“-Smoothie nach Spanien beamen.

Du bist, was Du isst (oder trinkst)

Wir alle wissen, dass Obst und Gemüse gesund sind. Schließlich hat das schon unsere Mama gesagt. Und Mamas haben bekanntlich immer recht. Trotzdem schaffen es die meisten von uns nicht, die täglich empfohlene Menge Obst und Gemüse zu essen. Darum entwickeln wir von innocent laufend gesunde Produkte, die bis zum Rand vollgepackt sind mit guten Dingen, die es Dir einfach machen sollen, natürlich gesund zu leben. Denn auch wenn wir nur kleine Drinks mixen, haben wir große Träume und möchten Dir helfen, gut zu leben und alt zu sterben

Welche natürlichen Bestandteile Du in unseren Smoothies und Säften findest und wie diese zum Wohlbefinden Deines Körpers beitragen können, erfährst Du nun.

Unsere Smoothies unter der Lupe

Obst und Gemüse sind reich an Ballaststoffen, Vitaminen, Mineralien und Pflanzenstoffen, die dazu beitragen, dass wir gesund bleiben und uns fit und wohl fühlen. Und da unsere Produkte aus dem Püree und Saft ganzer Früchte gemacht sind und mit viel Liebe verarbeitet werden, sind jede Menge der guten Inhaltsstoffe der Früchte enthalten, aus denen sie gemixt werden. Wie zum Beispiel:

1. Vitamin C

All unsere Smoothies sind eine natürliche Quelle von Vitamin C. Laut den „DACH-Referenzwerten für die Nährstoffzufuhr“, die von den Gesellschaften für Ernährung in Deutschland, Österreich und der Schweiz gemeinsam herausgegeben werden, liegt der Vitamin-C-Tagesbedarf für erwachsene Frauen bei 95 mg und für erwachsene Männer bei 110 mg. Unser neuer „Guave, Ananas & Apfel“-Smoothie ist unser Vitamin-C-Spitzenreiter: Er enthält 90 mg Vitamin C pro 250 ml.

Und wofür braucht der Körper Vitamin C?
Vitamin C ist an vielen Stoffwechselprozessen beteiligt und trägt zum Aufbau des Bindegewebes, der Knochen und Zähne bei. Die antioxidative Wirkung von Vitamin C schützt die Zellen im Körper vor Schäden durch oxidativen Stress, verbessert die Verwertung von Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln und hemmt die Bildung von krebsauslösenden Nitrosaminen. Außerdem unterstützt es die normale Funktion des Immunsystems und hilft, Müdigkeit und Ermüdung zu reduzieren.

2. Ballaststoffe

Wie Du vielleicht schon in unserem Blogbeitrag über unsere Ernährungsversprechen gelesen hast, werden wir dafür sorgen, dass jeder unserer Smoothies eine natürliche Ballaststoffquelle ist. Um als „Ballaststoffquelle“ bezeichnet werden zu dürfen, muss ein Smoothie mindestens 1,5 g Ballaststoffe pro 250 ml beinhalten.

Ballaststoffe sind wichtig für eine gesunde Verdauung. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) können sie bei regelmäßigem und reichhaltigem Verzehr das Risiko für zahlreiche ernährungsbedingte Krankheiten (wie beispielsweise Adipositas oder Bluthochdruck) verringern. Insbesondere lösliche Ballaststoffe, wie sie in Obst, Gemüse und Hafer enthalten sind, können nicht nur den Gesamt- und LDL-Cholesterinwert im Blut senken, sondern sie stehen auch im direkten Zusammenhang mit einem geringeren Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Darmkrebs.

Daher haben wir bei der Entwicklung unserer neuen Smoothie-Reihe auch wieder besonders auf den Ballaststoffgehalt geachtet und diesen erhöht. Jede Sorte aus unserem neuen Sortiment beinhaltet zwischen 2,5 g und 4,4 g Ballaststoffe pro 250 ml. Wenn Du darauf besonders achten möchtest, können wir Dir unseren „Kiwi, Apfel & Limette“-Smoothie empfehlen.

3. Kalium

Wenn es um den Kaliumgehalt geht, dann liegt unser „Orange, Karotte & Mango“-Smoothie auf den vorderen Rängen. Mit einem durchschnittlichen Gehalt von ca. 490 mg pro 250 ml ist dieser Smoothie reich an Kalium.

Neben Natrium und Chlorid gehört Kalium zu den wichtigsten Elektrolyten des Körpers und trägt zu einem normalen Blutdruck und einer normalen Muskelfunktion bei. Zudem unterstützt Kalium die normale Funktion des Nervensystems.

Viele Obst- und Gemüsesorten (wie beispielsweise Karotten, Bananen, Avocado oder auch Tomaten) sind besonders reich an Kalium. Mit einer ausgewogenen Ernährung kann laut DGE eine tägliche Kaliumzufuhr von geschätzt 4.000 mg erreicht werden. Daher werden als Schätzwert für eine angemessene Kaliumzufuhr für Erwachsene eben diese 4.000 mg pro Tag angegeben.

Je nach Rezept sind noch andere wertvolle Vitamine, zum Beispiel Folsäure oder Spurenelemente wie Mangan, enthalten. Damit Du bei diesen vielen guten Dingen nicht den Überblick verlierst, haben wir das alles in einer Grafik zusammengefasst:

Wenn Du Fragen zu den Nährwerten von Obst, Gemüse, unseren Smoothies und Säften hast oder einfach nur mal Hallo sagen möchtest, dann schreib uns gerne an hallo@innocentdrinks.com.

Meine Zeit als Marketing-Superpraktikantin bei innocent

Ein Bericht von Alexandra Hoffmann

Ich sage immer, das Beste, was mir 2020 passiert ist, ist, dass ich bei innocent als Marketing-Superpraktikantin für die DACH-Region zu arbeiten begonnen habe. Und das sage ich nicht nur, weil 2020 durch COVID-19 ein außergewöhnliches Jahr war, sondern weil ich als Mitarbeiterin im Team von innocent vieles dazulernen konnte. Sowohl beruflich als auch für mich persönlich. Bei innocent wird man als Arbeitskollegin von allen geschätzt, genau so wie man ist. Mit allen Stärken, aber auch Schwächen.

Bevor ich noch mehr über meine Arbeit erzähle, vielleicht kurz zu mir: Mein Name ist Alex und ich habe während meines Kommunikationswissenschaftsstudiums immer schon gerne gearbeitet. Ich war ständig auf der Suche nach neuen Herausforderungen und drauf und dran, mir neues Wissen aus der Arbeitswelt anzueignen. Und dann kam innocent ins Spiel. Eigentlich durch einen zufälligen Blick auf ein Jobportal und die Art der Stellenanzeige, die mich persönlich am meisten angesprochen hat. (Wer will denn nicht in seiner Berufsbezeichnung „Super“ drinstehen haben?) Kurz zusammengefasst folgte also auf eine nette Stellenausschreibung eine genauso nette Bewerbung meinerseits. Zwei supernette Vorstellungsgespräche und eine Challenge später habe ich am 2. Jänner 2020 als Marketing-Superpraktikantin bei innocent begonnen.

Vom ersten Tag an wurde ich von meinen Marketing-Kollegen sowie von allen anderen Kolleginnen und Kollegen super herzlich im Team aufgenommen und war gleich von Beginn an ein vollwertiges Mitglied der Firma. Ich konnte bei allen wichtigen Meetings dabei sein, meine eigenen Ideen und Erfahrungen einbringen und diese wurden auch immer geschätzt. So konnte ich viel Spannendes über die gesamte Firma und auch abteilungsübergreifend lernen.

„Superpraktikant“ steht nicht nur für die persönlichen Eigenschaften, sondern auch für die Aufgaben im Marketing-Team. Von Beginn an – nach einer intensiven Zeit des Einlernens – wurden mir bereits eigene Aufgaben und auch Verantwortungen übergeben. So wurde ich schnell Ansprechpartnerin für alle Sponsoring-Anfragen, das Klingeln des Bananafons machte mir überhaupt keine Sorgen und auch bei Data-Spezifikationen, Labels, Packshots, Mock-ups und allem anderen, was mit der Verpackung von innocent Säften und Smoothies zu tun hat, machte mir so schnell keiner was vor. Durch die vielseitigen Aufgaben von Konsumentenanfragen bis zur Koordination von Verkostungsmustern für neue Produkte, die Kommunikation mit den Key Account Managern und die dazukommende länderübergreifende Arbeit zwischen Österreich, Deutschland, der Schweiz und unserer Mutterfirma in London konnte ich mir schnell ein großes Netzwerk aufbauen. Ich lernte auch schnell viele Kolleginnen und Kollegen in London, aber auch in den anderen Regionen, in denen innocent tätig ist, wie beispielsweise Italien, Frankreich und Russland, kennen. Die überregionale Zusammenarbeit machte mir besonders Spaß, da innocent nicht nur in der DACH-Region, sondern in allen Ländern tolle Mitarbeiter hat, die die Werte von innocent nicht nur verinnerlicht haben, sondern tagtäglich auch leben.

Diese Werte machen innocent zu etwas Besonderem. Denn die fünf Schlagworte „natürlich, unternehmerisch, verantwortlich, wirtschaftlich und großzügig“ werden nicht nur in den Büros an die Wände geschrieben, sondern finden sich in der täglichen Arbeit wieder. Dies merkt man beim Kaffeetratsch im Chill-out oder am Balkon, aber auch in der Arbeitsweise und Art, wie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter behandelt werden. Gerade in Zeiten von COVID-19 und dem einhergehenden Lockdown in Österreich mussten wir lange Zeit ins Homeoffice wechseln. innocent hat all seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hier jedoch bestens unterstützt und sowohl Homeoffice-Tools zur Verfügung gestellt als auch darauf geachtet, dass jede und jeder Einzelne sich so gut wie möglich im Homeoffice zurechtfindet. Team-Calls, in denen nur geplaudert und Kaffee getrunken wurde, als auch kleine Goodies fürs Homeoffice wurden eingeführt. So fühlte man sich auch im Homeoffice trotzdem noch vollwertig als Teil der innocent-Familie und niemals alleine gelassen.

Das Team von innocent mit all seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hat versucht, das Beste aus der Situation zu machen und sobald es wieder ging, freute sich jeder auf persönliche Treffen, mit Abstand, im Office. Der Plan für die persönliche Weihnachtsfeier konnte zwar nicht umgesetzt werden, jedoch mit dem Einsatz und der Bereitschaft aller haben wir eine wundervolle und lustige virtuelle Weihnachtsfeier gemacht, die mit Videobotschaften perfekt gefüllt wurde.

Auch die Verantwortung, die innocent gegenüber der Umwelt und der sozialen Ungerechtigkeit unternimmt, ist etwas Wunderschönes. Es fühlt sich richtig an, zumindest einen kleinen Beitrag dazu zu leisten, die Welt ein bisschen besser zu hinterlassen, als man sie vorgefunden hat. Sei es, mit dem Fahrrad in die Arbeit zu fahren und so die Umwelt zu schützen oder Überproduktion an Krankenhäuser und Corona-Alltagshelden zu spenden, der Einsatz für die innocent Foundation, die versucht den Welthunger zu stoppen oder auch der Volunteering Day, bei dem jede und jeder von innocent die Möglichkeit hat, sich einen Arbeitstag lang einer sozialen Sache ihrer bzw. seiner Wahl zu widmen.

Bei innocent wird auch das Wohlfühlen jeder und jedes Einzelnen großgeschrieben. Die Wertschätzung, die sich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gegenseitig entgegenbringen und auch die Art und Weise, wie man von Vorgesetzten wertgeschätzt wird, ist eine der schönsten Erinnerungen an meine Zeit als Superpraktikantin.

Für mich war es schon immer wichtig, mich mit meiner Arbeit, meinen täglichen Aufgaben und der Firma, für die ich arbeite, identifizieren zu können. Ich möchte das, was ich mache, gerne machen. In diesem Fall kann ich sagen, genau das hat bei innocent zu 100 % geklappt.

Fairantwortungsvoller Anbau

Für unsere Smoothies und Säfte nehmen wir das Beste aus der Natur und füllen es in Flaschen.* Um dabei auch die Umwelt zu schützen und der Natur den nötigen Respekt entgegenzubringen, möchten wir unsere Zutaten nur von Farmen beziehen, denen sowohl ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch die Umwelt am Herzen liegen. Denn – auch wenn wir vielleicht nur kleine Drinks mixen – wir haben große Träume: Wir möchten Mensch und Natur in Einklang bringen. Deshalb beziehen wir unsere Zutaten mit Anstand.

Unsere Mindeststandards für Farmen

Wir arbeiten eng mit all unseren Lieferanten und Obstbauern zusammen. Dabei lernen wir so viel wie möglich über unsere Zutaten, um sicherzustellen, dass sie einerseits gut sind für die Menschen, die sie anbauen und andererseits für den Planeten, auf dem sie angebaut werden. Festgeschrieben ist das in unserem Frucht-Mindeststandard-Programm, in dem wir unsere Farmen Risikobewertungen und Überprüfungen unterziehen. So können wir feststellen, ob wir mit ihrem Engagement für faire Sozial- und Umweltstandards zufrieden sind. Das heißt, wir stellen sicher, dass die Grundrechte der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesichert sind und es unter anderem keine Kinderarbeit, Zwangsarbeit oder irgendeine Form von moderner Sklaverei gibt. Das Programm untersucht auch ökologische Aspekte wie beispielsweise korrekte Abfallentsorgung oder die Optimierung des Wasserverbrauchs.

Aber das ist nicht alles. Wir beschäftigen uns laufend mit den Herausforderungen, denen unsere Obstbauern im Alltag gegenüberstehen und überlegen, wie wir ihnen helfen können, diese zu bewältigen. Denn wir möchten gemeinsam mit den Farmern Lebensgrundlagen schaffen, die Artenvielfalt schützen und Emissionen reduzieren. Was wir dazu schon umgesetzt haben und wie unsere weiteren Pläne aussehen, werden wir Dir hier in unserem Blog in der nächsten Zeit noch berichten.

Unsere Arbeit mit der SAI Platform

Seit wir unsere Nachhaltigkeitsstandards entwickelt haben, hat sich die Anzahl der Marken und Einzelhändler, die eigene Standards, Zertifizierungssysteme und Etikettierungssysteme anwenden, so stark vervielfacht, dass die Belastung für die meisten Lieferanten zu groß geworden ist. Um dieses Problem zu bewältigen, haben wir uns mit der „Sustainable Agriculture Initiative (SAI) Platform“ – der Initiative für nachhaltige Landwirtschaft – und mehr als 70 weiteren Marken zusammengetan. Die SAI Platform hat eine Nachhaltigkeitsbewertung für landwirtschaftliche Betriebe entwickelt: das „Farm Sustainability Assessment“ (FSA). Mit dieser Verifizierung stellen wir sicher, dass die von uns verwendeten Zutaten im Hinblick auf soziale, ökologische und ökonomische Standards überprüft werden und auf dem höchsten Niveau sind. Bereits 90 % unserer Zutaten sind FSA-verifiziert. Bis zum Jahr 2023 sollen auch die restlichen 10 % aus verantwortungsvollem Anbau diesen Stempel bekommen.

Und was ist mit Zertifikaten bei Früchten?

Unsere Mindeststandards sowie die FSA-Bewertung der SAI Platform umfassen die Arbeitsweisen in landwirtschaftlichen Betrieben. Leider gibt es bislang kein einheitliches Zertifizierungssystem für all unsere Zutaten, das alle wichtigen Punkte im Hinblick auf Nachhaltigkeit abdeckt. Um unsere Produkte herstellen zu können, müssen wir uns darauf verlassen können, dass wir zu jeder Zeit ausreichende Mengen jeder benötigten Obstsorte in hochwertiger Qualität einkaufen können. Und das wäre nicht immer möglich, wenn wir all unsere Früchte nur über ein bestimmtes Programm beziehen würden.

Wir finden, dass Standards und Zertifikate wie „Bio“, „Fairtrade“ oder „Rainforest Alliance™“ wertvoll sind. Wenn wir zertifiziertes Obst verwenden, entscheiden wir uns am liebsten für welches, das von der Rainforest Alliance™ ausgezeichnet wurde und ein anerkannter Standard für FSA ist. Dieses Obst erfüllt bereits viele Richtlinien, die wir für die Nachhaltigkeit und Qualität unserer Produkte fordern.

Rainforest Alliance™

Die Rainforest Alliance™ kämpft für den Erhalt der Biodiversität und setzt sich für nachhaltige Existenzsicherung, nachhaltige Geschäftsmethoden und nachhaltiges Konsumverhalten ein. Das heißt, sie verbessert gemeinsam mit den Landwirten die Weise, wie mit der Ressource Land umgegangen wird und wie Geschäfte gemacht werden. Zusätzlich versucht sie auch die Kundinnen und Kunden zu sensibilisieren, wie produziert und eingekauft wird, damit Veränderungen in der gesamten Lieferkette geschaffen werden. Damit schützt die Rainforest Alliance™ nicht nur die Rechte der Farmarbeiterinnen und Farmarbeiter, sondern auch das Ökosystem jeder Farm. Dieser Ansatz gefällt uns wirklich gut und eignet sich für unsere aktuellen Geschäftspraktiken.

Fairtrade

Fairtrade ist am effektivsten für kleine Bauernhöfe sowie Genossenschaften und vor allem im Hinblick auf soziale Fragen eine sehr effektive Zertifizierung. Für die Fruchtvielfalt, die wir von vielen verschiedenen Herkunftssorten beziehen, ist sie leider nicht weit genug verbreitet und würde uns in unserer Kaufflexibilität erheblich einschränken. Sozialen Fragen begegnen wir mit unseren innocent-Mindeststandards.

Bio

Wir beziehen Bio-Obst, wo es geht. Allerdings würde uns das alleinige Festhalten an einer Bio-Zertifizierung unsere Flexibilität nehmen, die wir im Hinblick auf Menge, Qualität und Vielfalt der benötigten Zutaten brauchen. Zusätzlich entspricht eine Bio-Zertifizierung nicht unserem Wunsch, Kleinbauern zu unterstützen, da sie leider keine sozialen und gesellschaftlichen Nachhaltigkeitsaspekte erfordert.

Bio fokussiert sich auf die Umweltfrage und auch wir wollen den Einsatz von Pestiziden und anderen agrochemischen Substanzen auf unseren Früchten minimieren – deshalb ist das auch eine Anforderung in unseren Mindeststandards für unsere Obstbauern. Diese Mindeststandards schützen uns vor dem Einsatz jener Pestizide, die vom „Pesticide Action Network“ als sogenanntes „Dreckiges Dutzend“ aufgelistet werden.

Um die Sicherheit unserer Drinks zu gewährleisten, führen wir darüber hinaus mit anerkannten Laboratorien laufend unabhängige Tests durch. Alle Testergebnisse, bei denen (wenn überhaupt) etwas nachgewiesen werden konnte, liegen unterhalb des maximal zugelassenen Rückstandshöchstgehalts (RHG). Wir überprüfen diese Vorgehensweise jedes Jahr und aktualisieren unsere Testverfahren laufend.

Wir sind fest davon überzeugt, dass es wichtig ist, einen ganzheitlich nachhaltigen, sozialen und ökologisch verantwortungsvollen Ansatz zu verfolgen. Wir versprechen Dir, dass wir immer unser Bestes dafür geben werden, damit Du unsere Smoothies in vollen Zügen genießen kannst.

*Ganz ohne Zuckerzusatz, Konservierungsstoffe oder anderes komisches Zeug. So was kommt uns gar nicht erst in die Tüte … oder besser gesagt in die Flasche.

Lead Force for Good

Ein Kommentar von Christina Müller

Es ist gerade einmal 4 ½ Jahre her, dass ich in dem kleinen Saftladen namens innocent angefangen und die letzten Jahre das Marketing für den deutschen Markt verantwortet habe. Schon damals war ich fasziniert vom Nachhaltigkeitsversprechen von innocent, „die Welt besser zu hinterlassen, als man sie vorgefunden hat“. Wer hätte gedacht, dass dieses Zitat von Robert Baden-Powell, dem Gründer der Pfadfinderbewegung, einmal mein Job werden könnte.

Lead Force for Good – ein Teil der Avengers oder der Pfadfinder im Unternehmen?

Seit Januar 2021 besetze ich bei innocent die Rolle „Lead Force for Good“ in der DACH- & Nordics-Region. Aber was bedeutet „Force for Good“? Bin ich jetzt Teil der Avengers und habe Superkräfte? Oder bin ich Geheimagent der „Agents of S.H.I.E.L.D.“*?

Zugegeben, manchmal fühlt es sich zwar so an, aber es sind nicht meine Superkräfte, die mich im Alltag begleiten, sondern das Versprechen von innocent, Produkte auf verantwortungsvolle und nachhaltige Weise herzustellen. Um sicherzustellen, dass wir dieses Versprechen einlösen, wurde meine Rolle geschaffen.

Bei innocent dreht sich alles um Obst und Gemüse. Aber es soll nicht nur gut schmecken. Als „Lead Force for Good“ bin ich quasi die Oberpfadfinderin in den Bereichen Nachhaltigkeit und Ernährung. Ich habe ein Auge darauf, dass all unsere Aktivitäten in der Region die Welt besser hinterlassen, als wir sie vorgefunden haben und dass unsere Produkte den Menschen helfen, gut zu leben und alt zu sterben.

Obwohl wir bei innocent glauben, dass auch kleine Änderungen eine große Wirkung haben, wissen wir, dass man alleine nur bis zu einem gewissen Punkt kommt. Daher haben wir uns der B-Corp-Bewegung angeschlossen, der auch andere gleichgesinnte Unternehmen wie Patagonia, soulbottles, Ben & Jerry‘s oder Tony’s Chocolonely angehören. Obwohl wir in unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen tätig sind, sind wir alle davon überzeugt, dass verantwortungsvolles Wirtschaften und Unternehmenswachstum nicht im Widerspruch stehen müssen.

In meiner Rolle geht es also vor allem darum, mich für verantwortungsvolles Wirtschaften einzusetzen und nicht nur den Unternehmensgewinn, sondern auch unsere Auswirkungen auf unsere Mitmenschen und den Planeten im Blick zu haben. In dieser Funktion werde ich daher auch nicht müde, dies möglichst vielen Menschen unter die Nase zu reiben. Nicht nur intern bei Kolleginnen oder Kollegen oder im privaten Kreis, sondern besonders auch extern, wenn es um Gespräche mit Journalistinnen und Journalisten und verschiedenen Interessensvertretungen geht. Das ist wohl auch der Grund, warum PR und Public Affairs in meinen Arbeitsbereich fallen.

Damit auch Du eine kleine Einführung in Sachen Nachhaltigkeit bei innocent bekommst, kommen hier ein paar harte Fakten:

  1. innocent hat sich 2019 verpflichtet, aktiv für den Klimaschutz einzutreten und bis 2030 CO2-neutral zu werden. Um das zu erreichen, werden wir den CO2-Fußabdruck jeder Flasche bis 2023 um 20 % reduzieren.
  2. Die Entscheidung, PET statt Glas zu verwenden, haben wir bewusst getroffen. Würde innocent in Glasflaschen abgefüllt, wären die CO2-Emissionen wesentlich höher, da viel mehr Energie für die Herstellung, den Transport und die Reinigung von Glas benötigt wird. Dies würde den Klimawandel weiter anheizen.
  3. Das richtige Recycling unserer Flaschen liegt uns sehr am Herzen. Mit der „Pfand für alle“-Kampagne in Deutschland machten wir uns dafür stark, dass endlich auch Smoothie- und Saft-Flaschen in das deutsche Pfandsystem integriert werden.
  4. innocent hat sich einer nachhaltigen Landwirtschaft verschrieben, die Mensch und Natur zusammenbringt und es uns ermöglichen soll, alle Zutaten mit Anstand zu beziehen. Heute stammen bereits 90 % all unserer Zutaten aus nachhaltigem Anbau und wir verfolgen den Plan, bis 2023 diesen Anteil auf 100 % zu erhöhen.

Denkt immer daran, es gibt keinen Planeten B. Oder wie schon Ernest Hemingway sagte: „Die Welt ist so schön und wert, dass man um sie kämpft.“

So berry proud of you, innocent.

*Wenn S.H.I.E.L.D. für “sustainability heroes in Europe leading division” steht, dann ja.