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Gedanken vom Kategorie:our blog

So nachhaltig waren wir 2019 - Teil 2

Goot time report

Wie wir Verantwortung für unsere Verpackung übernehmen

Unsere Smoothies und Säfte sind bunt, sehen hübsch im Kühlregal aus und sind bis zum Rand vollgepackt mit guten Sachen wie Vitaminen und Nährstoffen, die den Menschen helfen sollen, gesund zu leben. Und dabei versuchen wir, auch die Verpackung so nachhaltig wie möglich zu gestalten.

Warum PET und keine Glasflaschen?

Als Unternehmen sind wir uns unserer Verantwortung gegenüber der Natur und zukünftigen Generationen bewusst. Daher haben wir uns nicht leichtfertig für unsere Einweg-PET-Flaschen entschieden, sondern nach reiflicher Überlegung und mit Hilfe einer Ökobilanz.

Wir haben uns bewusst gegen Glasflaschen entschieden. Unter Umweltgesichtspunkten sind Glasflaschen nicht per se die bessere Wahl. So stellen Einweg-Glasflaschen eine 3 Mal höhere Belastung für die Umwelt dar als Einweg-PET-Flaschen. Dies ist hauptsächlich auf das höhere Transportaufkommen und die entsprechend schlechtere CO2-Bilanz zurückzuführen. Ein möglichst geringer CO2-Fußabdruck ist wichtig, um den Klimawandel nicht weiter anzuheizen.

Glas vs PET

Auch Mehrweg-Glasflaschen kommen für uns nicht in Betracht, da auch hier die CO2-Bilanz – zumindest langfristig gesehen – schlechter ist als bei Einweg-PET-Flaschen. Dies liegt insbesondere am hohen Aufwand für das Sammeln und den Transport der schwereren Mehrweg-Gebinde zur Abfüllung. Mehrweg-Flaschen sind die richtige Lösung für regionale Getränkehersteller, die nur geringe Distanzen zurücklegen müssen. Für ein Unternehmen wie innocent, das in ganz Europa agiert, ist es leider keine nachhaltige Lösung.

Die fantastischen vier Rs unserer Kreislaufwirtschaft: Reduzierung, Rückgewinnung, Recycling und Redesign

Einer unserer Leitsätze ist, die Dinge besser zu hinterlassen, als wir sie vorgefunden haben. Uns ist bewusst, dass unsere Verpackung große Auswirkungen auf die Umwelt hat. Wir wissen, dass wir einen Beitrag leisten müssen, um die Verschmutzung durch Plastik und den Klimawandel zu bekämpfen. Darum arbeiten wir daran, unseren Einfluss kontinuierlich zu reduzieren.

So soll unsere zu 100 % recycelbare Flasche zukünftig auch zu 100 % aus nachwachsenden Rohstoffen gemacht werden. Unsere aktuelle Smoothie-Flasche besteht aus 50 % recyceltem Plastik und aus 15 % pflanzenbasiertem PET. Die Hälfte des Weges haben wir also schon geschafft.

Unsere Flasche

Momentan sind 50 % recyceltes PET ein nachhaltiges Niveau. Denn wenn alle Unternehmen 100 % recyceltes PET (rPET) verwenden würden, würde zum einen die Qualität abnehmen, da PET nicht unendlich oft recycelt werden kann, und zum anderen würde die Nachfrage für rPET bei weitem das Angebot übersteigen.

Doch bis 2025 sollen alle unsere Flaschen zu 100 % aus erneuerbaren Ressourcen gemacht werden. Diese sind zum einen recyceltes und zum anderen pflanzenbasiertes PET.

Reduzierung ist ein Schritt, um unseren CO2-Fußabdruck so gering wie möglich zu halten, und der erste Schritt, das Modell einer Kreislaufwirtschaft umzusetzen. Was hinter den Schritten Rückgewinnung, Recycling und Redesign steckt, kannst Du in unserem Nachhaltigkeitsbericht nachlesen. Kleiner Spoiler: Du findest dort auch ganz viele andere Themen rund ums Gutes-Tun, die uns in letzter Zeit beschäftigt haben und an denen wir auch in Zukunft noch weiter arbeiten.

The Good Times Report – Nachhaltigkeit zum Anfassen

Good Times Report
Du wolltest schon immer einmal wissen, warum Obst und Gemüse lieber mit dem Schiff fahren, als zu fliegen? Du fragst Dich, was wahre Helden ausmacht? Du stellst Dir die Frage, ob hinter „Send a Cow“ wirklich das Verschicken einer Kuh steckt? Und das Thema Nachhaltigkeit beschäftigt Dich nachts vor dem Einschlafen und gleich frühmorgens nach dem Aufstehen? Dann haben wir genau die richtige Lektüre für Dich.

Denn gute Nachrichten liest jeder gerne und es ist immer schön, auf etwas zurückzublicken, das richtig gut gelaufen ist. Genau wie unser Jahr 2019 in Sachen Nachhaltigkeit. 2019 ist zwar schon ein bisschen her, aber dafür, dass man auf etwas Erfolgreiches stolz zurückblicken kann, braucht es ja auch ab und an mal ein bisschen Zeit. Daher haben wir das Jahr 2020 dazu genutzt, all unsere guten Taten und Dinge, die ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit stehen, zusammenzuschreiben. So wollen wir zeigen, dass man auch mit kleinen Schritten die Welt ein bisschen besser hinterlassen kann, als man sie vorgefunden hat.

Welche Dinge beschäftigen uns genau? Das sind viele Dinge. Oft sind es nämlich auch kleine Dinge, die die Umwelt nachhaltig beeinflussen. Hier wollen wir ein paar hervorheben:

 

Recycling, Umweltschutz und wahre Helden
Recycling Dude

Wir sind dabei, richtige Recycling-Aktivisten zu werden, indem wir unsere bereits zu 100 % recycelbaren Flaschen künftig auch aus 100 % nachwachsenden Rohstoffen herstellen wollen. Gleichzeitig versuchen wir, den CO2-Ausstoß bei Produktion, Beschaffung unserer Früchte und auch bei unserer täglichen Arbeit im Büro so gering wie möglich zu halten, um die Umwelt und das Klima zu schützen. Darum sind wir auch gerade dabei, unsere eigene CO2-neutrale Abfüllanlage, unseren „Big Blender“, für unsere Säfte und Smoothies in Rotterdam zu bauen.

Gleichzeitig ist es uns auch wichtig, unsere Logistikpartner und Bauern zu unterstützen und mit ihnen gemeinsam unsere Nachhaltigkeitsziele zu definieren. Unser „Hero Supplier“-Programm hilft uns dabei und zeigt, dass nicht alle Helden einen Umhang tragen.

 

Wir unterstützen unsere Bauern
Bauer

Ganz besonders am Herzen liegt uns auch die Unterstützung unserer Bauern auf der ganzen Welt, denen wir nicht nur Früchte abkaufen, sondern denen wir auch eine Menge an Wissen dalassen, damit sie ihren Anbau so nachhaltig wie möglich betreiben können. Wir haben so beispielsweise unseren Mangobauern in Indien unter die Arme gegriffen und ein umfangreiches Trainingsprogramm für nachhaltigen Anbau auf die Beine gestellt. So konnten wir ihnen helfen, ihren Ertrag um 48 % zu steigern.

 

Menschen stehen bei uns an erster Stelle
innocent foundation

Nicht nur unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sondern auch all die 850.000 Menschen, die wir in den letzten 16 Jahren durch Spenden an die innocent Foundation unterstützen konnten. Das ist die Foundation, an die wir jährlich 10 % unseres Gewinns spenden.

Auch durch andere Aktionen wie unseren „Volunteering Day“, an dem unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jedes Jahr einen Tag die Möglichkeit haben, ehrenamtlich bei sozialen Projekten mitzuhelfen.

 

Danke
Danke

Durch die Zusammenarbeit mit regionalen wohltätigen Organisationen konnten wir in den letzten Jahren ganz viele Menschen erreichen und unterstützen. An dieser Stelle möchten wir uns auch gleich bei Dir bedanken – danke, dass Du uns bei unseren Projekten so tatkräftig hilfst und fleißig Seedballs gepflanzt hast, um ein echter Retterling vom Schmetterling zu werden.

Ohne Deine Hilfe können wir nicht alle unserer Ziele für die nächsten Jahre erreichen, denn durch den Kauf unserer Produkte gibst Du uns die Möglichkeit, nachhaltig und wohltätig zu agieren.

Wir arbeiten hart daran, dass unsere nächsten Jahre in Sachen Nachhaltigkeit genauso erfolgreich werden wie das Jahr 2019. Aber wir brauchen trotzdem immer Deine Unterstützung. Werde auch Du zum Recycling-Helden, tu Gutes für die Umwelt und für Deine Mitmenschen, und lass uns gemeinsam die Welt ein bisschen besser hinterlassen, als wir sie vorgefunden haben.

Und wenn Du Dich jetzt fragst, wie das gehen soll, dann können wir Dir das Lesen* unseres Good Times Reports nur wärmstens ans Herz legen, denn da findest Du alle Tipps und Tricks, wie auch Du die Welt besser (mit-)gestalten kannst.

*PS: Den Schnellleser-Rekord bei uns im Büro hält unsere Christina, die für den gesamten Report insgesamt nur 13 Minuten und 54 Sekunden gebraucht hat. Aber keine Sorge, auch langsame Leser haben Freude am Nachhaltigkeitsbericht – wie unsere Alex, die sich gemütlich für zwei Tage unter eine dicke Decke gemummelt hat und dort den Report genüsslich verschlungen hat.

Werde Retterling vom Schmetterling

Vielleicht hast Du schon von unserer Aktion „Werde Retterling vom Schmetterling“ gehört. Was dahintersteckt und wie auch Du ein Retterling werden kannst, erfährst Du unter www.retterling.com.

Es reicht uns aber nicht, nur darüber zu reden. Wir sind auch selbst aktiv geworden und haben all unsere Mitarbeiter mit einem Retterlings-Kit ausgestattet. Hier ein paar Fotos von den Retterlingen in unseren Reihen:

Wie ihre Hose schon sagt, ist das, was Theresa hier macht „STOAK“

Das ist unser Chef Franz in seinem Freizeit-Outfit.

Auch Dackel Oskar freut sich über Schmetterlingsbesuche.

Stefan gartelt am liebsten barfuß.

Schick uns gerne ein Foto an hallo@innocentdrinks.at und zeige uns, warum Du ein Retterling bist oder verwende unseren Retterlings-Filter auf Instagram. So können wir gemeinsam noch mehr Schmetterlinge retten.

Und wenn Du schon immer mal mit unnützem Wissen glänzen wolltest, hier ein paar flatterhafte Fakten:

Wusstest Du, …

… dass schon den Dinosauriern Falter um die Nase geflattert sind? Schmetterlinge leben seit mindestens 135 Millionen Jahren auf unserer Erde.

… dass der asiatische Atlasspinner der größte Schmetterling der Welt ist? Erbringt es auf eine Flügelfläche von bis zu 400 cm2. Das entspricht ungefähr beiden Handflächen eines Erwachsenen. (Wir haben selbstverständlich nachgemessen.)


… dass die schnellsten Falter die Schwärmer sind? Ihre Flügel schlagen ähnlich flink, wie die eines Kolibris. Der Windenschwärmer bringt es auf Geschwindigkeiten von  bis zu 100 km/h. Stell Dir vor, Du sitzt im Auto auf der Landstraße und Dich überholt auf einmal ein Schmetterling.

… dass Dickkopffalter kein gemeiner Spitzname für den unbeliebten Nachbar ist, sondern der Name von diesem freundlichen Zeitgenossen? Was ihm wohl diesen Namen eingebracht hat?

Was sich bei uns in der letzten Zeit getan hat

„Sei verantwortungsvoll“ – das ist einer von fünf Grundwerten, die bereits seit der Gründung von innocent tief in unserem Unternehmen verankert sind. Verantwortungsvoll zu sein, bedeutet für uns stets, unseren Einfluss auf die Gesellschaft und Umwelt zu bedenken und Menschen zu helfen, denen es nicht so gut geht wie uns. Gerade in den vergangenen Wochen ist dieser Grundsatz wichtiger denn je geworden. Denn auch während der Corona-Pandemie wollten wir einen Beitrag leisten:

Neue Route für unsere Früchte

Da viele Geschäfte, Delis oder Cafés in den letzten Wochen nicht geöffnet hatten und zum Teil auch jetzt noch geschlossen bleiben müssen, war bzw. ist einer großen Menge unserer Produkte der Weg in den Handel verwehrt.
Um zu verhindern, dass diese Drinks schlecht werden und weggeworfen werden müssen, spenden wir sie an wichtige Menschen und Organisationen, die unsere Gesellschaft gerade am Laufen halten. Auch an gemeinnützige Vereine, Tafeln oder Gabenzäune haben wir unsere Produkte verschenkt – bisher waren das in Summe über 300.000 Getränke in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Etwas zurückgeben

In Österreich und Deutschland unterstützen wir darüber hinaus die Corona-Nothilfe-Fonds der Caritas mit EUR 150.000. Das Spendengeld geht an die Obdachlosenhilfe, die Menschen in Not mit Lebensmittelpaketen für eine ganze Woche versorgt. Darüber hinaus spenden wir zusammen mit unserer innocent foundation weltweit 1 Million Euro an Wohltätigkeitsorganisationen, die sich mit der Corona-Krise befassen und dadurch entstandene Not lindern.

Menschlichkeit zeigen

Quer durch Europa bringen sich auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter persönlich ein: In UK radelt Michael beispielsweise durch seine Nachbarschaft und verteilt Lebensmittelpakete; Becki spendet jede Woche das Geld, das sie sonst für öffentliche Verkehrsmittel und den morgendlichen Kaffee ausgibt, an eine Hilfsorganisation. Und in Österreich haben Michi und Christina ein Wochenende lang Masken genäht, die an Seniorenheime rund um Salzburg verteilt wurden.

Der innocent Volunteering Day – Teil III

Wir lieben Früchte. Tagtäglich bemühen wir uns aus dem herrlich warmen Bett, um uns von morgens bis abends mit ihnen zu beschäftigen: Wo wachsen die saftigsten Himbeeren? Was ist der Unterschied zwischen Maracuja und Passionsfrucht und welche Orange hat es verdient, ein innocent Saft zu werden? Apropos Saft … Nicht immer sind am Ende der Woche die Kühlregale leer gefegt. Damit wir letztendlich trotzdem jemandem mit unseren Produkten eine Freude machen können, geben wir unsere Überproduktion gerne an Tafeln oder andere gemeinnützige Vereine.

Eva, Carla, Sonja und Flo aus unserem Münchner Büro haben nun vor einigen Monaten ihren Volunteering Day genutzt, um die Münchner Tafel bei der Lebensmittelausgabe an Bedürftige zu unterstützen.

Acht Hände mehr für die Münchner Tafel, um die gespendeten Lebensmittel zu sortieren, aufzubauen und schließlich auch zu verteilen.

Ganz berührt von den einzelnen Schicksalen und der Offenheit der Bedürftigen haben die vier ihren Volunteering Day dankbar in Erinnerung.