MENÜ

Gedanken vom Kategorie:our blog

Auf ins gelobte Pfand

Pfand für alle

Saftastische Nachrichten aus unseren Fruit Towers in München: Nach unserer erfolgreichen PETition im Herbst 2020, ist es hoffentlich bald soweit. Das Pfand auf Einweg-PET-Flaschen soll kommen und dann dürfen endlich unsere Smoothie- und Saftflaschen Teil des deutschen Pfandsystems sein. Wie alles angefangen hat, liest Du hier:

Unsere Petition „Pfand für alle“

Petition

 

Wir spulen einige Tage zurück. Es ist der 1. Oktober 2020 – ein sehr aufregender Tag für uns. Denn unsere Petition „Pfand für alle“ geht online. Wir fordern darin den Bundestag auf, das Verpackungsgesetz so zu ändern, dass nicht der Inhalt entscheidet, ob eine Flasche ins Pfandsystem integriert wird, sondern ob sie zu 100 % recycelbar ist. Und im zweiten Schritt wollen wir auch erreichen, dass Einweg-PET-Flaschen, die nicht zu 100 % recycelbar sind, zukünftig nicht mehr von Getränkeherstellern verwendet werden. Durch eine Gesetzesänderung könnten in Deutschland jährlich 1,5 Milliarden mehr Flaschen recycelt werden als bisher. Während 98 % aller Pfandflaschen wieder zu neuem Leben erweckt werden, sind es bei Plastikverpackungen ohne Pfand nur 37 %. Damit sich unsere Forderungen Gehör verschaffen, haben wir Euch um Hilfe gebeten. Und unsere Hoffnungen und Erwartungen sind um ein Vielfaches übertroffen worden:

Über 76.000 Mal Danke

Danke

Vielen Dank an jeden Einzelnen von Euch, der unsere PETition unterschrieben hat. Wir freuen uns, mit Euch gemeinsam die Welt ein kleines bisschen besser zu hinterlassen, als wir sie vorgefunden haben.

Und nun sind wir wieder an der Reihe: Im Januar 2021 wird unsere PETition mitsamt Euren Unterschriften an Svenja Schulze (Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit) und den Bundestag herangetragen. Denn auch die Politik ist bereits auf das Pfandthema aufmerksam geworden und diskutierte einen neuen Vertragsentwurf zum Verpackungsgesetz, der das Pfand für Alle bringen sollte. Da wollen wir dabei sein und auf Nummer sicher gehen, die mit Abstand nachhaltigste Integration von Smoothie- und Saftflaschen ins Pfandsystem zu garantieren. Und Euch nehmen wir natürlich mit. Schaut doch in den nächsten Wochen auf unserem Facebook - oder Instagram-Kanal vorbei & bleibt auf dem Laufenden. Auf ins gelobte Pfand.

Jedes Jahr aufs Neue...

... geht der Kampf mit unserem inneren Schweinehund in die nächste Runde. Gerade heute am „Wirf-Deine-Jahresvorsätze-über-Bord-Tag“ lädt er uns umso mehr ein, unsere Liste zu zerreißen und unseren Kopf in den Sand oder vielmehr in das flauschige, kuschelweiche Sofakissen zu stecken. Aber nein. Wir kratzen unsere letzten Energiereserven zusammen. Denn auch wenn wir nur kleine Drinks machen, haben wir große Träume: Wir möchten uns selbst und unserem Planeten Gutes tun. Und an einen Neujahrsvorsatz, den wir mit vielen Menschen weltweit teilen, möchten wir uns auf alle Fälle halten:

Veganuary

„Veganuary“ ist eine Wortkombination aus „vegan“ und „January“. Es handelt sich dabei um eine weltweite Kampagne der gleichnamigen gemeinnützigen Organisation, die Menschen dazu ermutigt, sich im Januar rein pflanzlich zu ernähren. Über 400.000 Menschen nahmen 2020 teil. Dadurch konnten 41.200 Tonnen CO2 und 2,5 Millionen Liter Wasser* eingespart werden. Wenn Du schon länger mit dem Gedanken gespielt hast, eine rein pflanzliche Ernährung auszuprobieren, haben wir ein paar Tipps für den Anfang:

Wähle Dein eigenes Tempo

Unsere Essgewohnheiten sind nicht immer rational begründet. Bei bestimmten Gerichten und Gerüchen reisen wir gedanklich sofort zurück in unsere Kindheit. So erinnern wir uns noch genau an den säuerlichen Duft von Oma Elsas Apfelstrudel, der uns in die Nase stieg, sobald wir samstagnachmittags die Haustür öffneten. Oder an die knusprige Kruste des Sonntagsbratens, als wir den Sellerie großzügig unseren Eltern überlassen haben. Diese Erinnerungen prägen bis heute unser Essverhalten. Überlege also, wie oft tierische Produkte in Deinem Speiseplan vorkommen und bestimme individuell, was sich richtig für Dein veganes Abenteuer anfühlt: vielleicht ein veganer Tag pro Woche? Oder lieber eine vegane Mahlzeit pro Tag?

Durchstöbere Deine Vorräte nach veganen Lebensmitteln

Um die passende Antwort auf diese Frage zu finden, hilft zudem ein Blick in Deine Speisekammer (falls Du sowas nicht hast, schau einfach in Dein Küchenregal). Es gibt viele alltägliche Lebensmittel, die vegan sind und mit Sicherheit in Deinen Schränken stehen: Nudeln aus Hartweizengrieß, Reis, Couscous, Tomaten aus der Dose, Kichererbsen, Kidneybohnen, Marmelade, Haferflocken, Nüsse, Kokosmilch, Saucen und Pesto, verschiedene Chips-Sorten, manche Kekse, Smoothies und Säfte usw. Die Chancen stehen also gut, dass einige Deiner liebsten Lebensmittel vielleicht ohnehin schon vegan sind.

Veganisiere Deine Lieblingsgerichte

Das heißt, dass Du Deine Ernährung vielleicht nicht vollkommen auf den Kopf stellen musst. Und wenn Du mal Deinen Speiseplan durchgehst, würde Dir vermutlich ohnehin auffallen, dass immer wieder die gleichen Speisen und Zutaten auf Deinem Teller landen. Mittlerweile gibt es in fast allen Supermärkten eine relativ große Auswahl an Fleisch- und Milch-Ersatzprodukten. Auf Dein morgendliches Porridge musst du so nicht verzichten und kannst Dir ganz leicht eine vegane Version zubereiten.

Sei nicht so streng mit Dir

Würdest Du von heute auf morgen auf all Deine kulinarischen Highlights verzichten, ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich hoch, dass Du Dir gleichzeitig viel Freude nehmen würdest. Wenn Dein Verlangen nach etwas, das nicht vegan ist, sehr groß wird, dann ist es in Ordnung, diesem nachzugehen. Denn es geht vielmehr darum, zu hinterfragen und sich bewusst zu machen, woher die Lebensmittel kommen, die Du gerne isst, was sie für Deine Gesundheit tun und welche Auswirkungen unser Konsum global auf die Umwelt und für die Tiere hat. Jeder Schritt zählt. Und bei vielen folgt nach jedem kleinen Schritt ein weiterer Schritt in diese Richtung. Wir sind uns ganz sicher, dass das auch bei Dir der Fall sein wird.

Tausch Dich mit anderen aus

Jede Umstellung fällt leichter, wenn man jemanden an seiner Seite hat, mit dem man Tipps und Erfahrungen austauschen, Rezeptinspirationen einholen oder einfach ein Foto seiner neuen feschen Kochschürze teilen kann. Und dieser jemand möchten wir gerne sein. Melde Dich jederzeit bei uns, am besten per E-Mail an hallo@innocentdrinks.de. Wir freuen uns schon jetzt auf die Schnappschüsse aus Deiner Küche.

*So viel fasst ein olympisches Schwimmbecken.

So nachhaltig waren wir 2019 - Teil 5

Goot time report

Wir wissen, was Du letzten Sommer getan hast

Na gut, vielleicht wissen wir es nicht von allen Menschen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, aber zumindest von 30.804 Menschen, die fleißig Seedballs eingepflanzt haben und mit uns gemeinsam zum Retterling vom Schmetterling geworden sind.

An dieser Stelle ein riesiges Dankeschön an all diese tollen Menschen für ihre Unterstützung. Wir können es kaum erwarten, bis im Frühling die Blumen wieder erblühen und sich die Schmetterlinge wieder über ein reichhaltiges Buffet freuen können.

Für unser Projekt „Werde Retterling vom Schmetterling“ haben wir uns fachmännische Hilfe geholt. Und zwar vom Naturschutzbund Österreich, Netzwerk Blühende Landschaft in Deutschland und WWF in der Schweiz, die den Lebensraum von Schmetterlingen sichern und die wir gemeinsam mit vielen Retterlingen finanziell unterstützt haben.

Durch diese tolle Unterstützung konnten einige Blumenwiesen zum Schutz des Lebensraums von Schmetterlingen gerettet werden. So auch eine Blumenwiese in der Steiermark. Wie viele Schmetterlinge sich auf unserer Schmetterlingswiese tummeln, wollten wir uns selbstverständlich auch vor Ort anschauen. Begleitet wurden wir dabei von Johannes Gepp, dem Vorsitzenden des Steirischen Naturschutzbundes. Die Eindrücke von unserem Besuch findest Du in diesem kurzen Video.

Naturschutzbund

Doch nicht nur in Österreich, Deutschland und der Schweiz konnten wir von innocent mit Eurer Hilfe die Welt ein bisschen besser gestalten, als wir sie vorgefunden haben. Auch in den anderen Ländern und Regionen, in denen man unsere Säfte und Smoothies kaufen kann und in denen wir kleinere und größere Firmensitze haben, konnten wir und unsere Kollegen mit der Hilfe unzähliger innocent-Trinker eine Menge Gutes tun.

In Spanien haben wir beispielsweise das Projekt „Adopta un abuelo“ unterstützt, welches auf Deutsch so viel heißt wie „Adoptiere Großeltern“. Hierbei geht es darum, dass man ältere, einsame Menschen unterstützt und in regelmäßigem Austausch mit ihnen steht, Zeit verbringt und gleichzeitig seine eigene Familie um ein Großelternmitglied vergrößern kann.

Auch in Großbritannien konnten wir ältere Menschen durch die Wohltätigkeitsorganisation „Age UK“ unterstützen, und das vor allem mit der großartigen Hilfe unserer Trinker. Durch „Das Große Stricken“ hat (fast) ganz Großbritannien die Stricknadeln in die Hand genommen und fleißig gestrickt. Am Ende sind so insgesamt 1.500.034 Mützchen zusammengekommen. Und weil man diese Zahl so unglaublich schwer lesen kann, hier noch einmal ausgeschrieben: Unglaubliche einemillionfünfhunderttausendvierunddreißig Mützchen wurden gestrickt und fanden sich schlussendlich auf unseren Smoothie-Flaschen im Supermarkt wieder.

Aber nicht nur in Großbritannien, sondern auch in Frankreich, Irland, Belgien und den Niederlanden wurde von unseren Trinkern fleißig an den Mützchen für unsere Smoothies gestrickt und so konnten auch in diesen Ländern die unterschiedlichsten wohltätigen Organisationen mit einer Anzahl von über 800.000 Mützchen unterstützt werden.

Wir setzen uns aber nicht nur für das Wohl von älteren Menschen ein. Auch die Umwelt liegt uns am Herzen. Daher haben wir 2019 auch in Projekte investiert, die sich für eine saubere und gesunde Umwelt einsetzen.

So konnten wir in Dänemark die Organisation „Plastic Change“ unterstützen, die gegen die Plastikverschmutzung der Umwelt kämpft, genauso wie „Håll Sverige Rent“ in Schweden, was so viel heißt wie „Haltet Schweden sauber“ – auch diese Organisation hat der Müllverschmutzung in der Umwelt den Kampf angesagt.

Wir haben auch für alle, die Geografie lieben, eine tolle Übersicht gebastelt, auf der Du genau sehen kannst, in welchem Land wir welche Organisation unterstützt haben:

  Landkarte

Insgesamt konnten wir in ganz Europa mit Deiner Hilfe und der Hilfe unserer gesamten Trinker aus den unterschiedlichsten Ländern im Jahr 2019 1,5 Millionen Pfund (das sind ungefähr 1.652.524,02 Euro) spenden, um etwas zurückgeben zu können.

Etwas zurückgeben als Dankeschön, als Beteiligung und als Unterstützung für diejenigen, die es weniger gut haben als wir. Dabei sind wir stolz auf unsere Mitarbeiter, die sich auch im Zuge von „Volunteering Days“ selbst für das Wohl anderer einbringen. Wir sind auch stolz auf unsere Trinker – ja, auch auf Dich –, dass sie uns in unserem Vorhaben, die Welt ein bisschen besser zu hinterlassen, als wir sie vorgefunden haben, so tatkräftig unterstützen. Egal ob sie Seedballs pflanzen, um Schmetterlinge zu retten, oder Mützchen stricken, um ältere Leute zu unterstützen.

Wenn Du noch mehr über die einzelnen Aktionen erfahren willst, die wir unterstützen, dann wirf doch einen Blick in unseren Nachhaltigkeitsbericht. Kleiner Spoiler: Du findest dort auch ganz viele andere Themen rund ums Gutes-Tun, die uns in letzter Zeit beschäftigt haben und an denen wir auch in Zukunft noch weiterarbeiten.

So nachhaltig waren wir 2019 - Teil 4

Goot time report

Zutaten, die alle Erwartungen erfüllen

Welche Erwartungen stellt man an Obst und Gemüse? Wir haben lange überlegt, was eine Frucht haben muss, um Bestandteil unserer Säfte und Smoothies werden zu dürfen.

Wir waren dabei, zu philosophieren und haben uns vorgestellt, wie unsere Bananen im Baströckchen Hula tanzen, wie unsere Äpfel bei der Karaoke-Show abräumen und wie sich das Publikum gar nicht mehr einkriegen kann, wenn unsere Kokosnüsse auf der Bühne Klavier spielen. Aber wir müssen Dir sagen, so einfach ist das gar nicht, talentiertes Obst zu finden – zumindest im musikalischen Bereich. Das Vortanzen unserer Bananen war ein Desaster, unsere Äpfel haben keinen einzigen Ton getroffen und der Jubel nach der „Alle meine Entchen“-Performance am Klavier von unseren Kokosnüssen ist auch eher mäßig ausgefallen. Musikalisch können wir mit unseren Früchten also auf keinen Fall angeben.

Bananen

Doch dann haben wir uns noch einmal hingesetzt und überlegt und festgestellt, dass Obst gar nicht tanzen und singen können muss, geschweige denn Klavier spielen. Wir haben festgestellt, dass alle unsere Früchte ganz andere Talente haben.

Denn selbst wenn unsere Bananen Nieten im Hula-Tanzen sind, sind sie doch die besten. Sie sind die besten Bananen überhaupt und das schon seit 10 Jahren. Denn all unsere Bananen werden seit über 10 Jahren von der „Rainforest Alliance“ zertifiziert.

Wir beziehen unsere Bananen und unser anderes Obst von tausenden Farmen in allen Größen und Formen. Wir machen hier beispielsweise keinen Unterschied zwischen großen Plantagen, Genossenschaftsgruppen und kleinen Familienbetrieben. Das Einzige, was alle gemeinsam haben müssen, ist, dass sie laut der SAI-FSA-Norm oder einer gleichwertigen Norm zertifiziert sind und all deren Kriterien für einen nachhaltigen Anbau entsprechen.

Die SAI-FSA ist ein „Farm Sustainability Assessment“, das von der „Sustainable Agriculture Initiative“-Plattform vergeben wird. Zu Deutsch heißt das so viel wie die Bewertung der Nachhaltigkeit von landwirtschaftlichen Betrieben von der Plattform der Initiative für nachhaltige Landwirtschaft. Und für uns bedeutet das, dass wir nur Zutaten kaufen, die auch nachhaltig angebaut sind.

Ende 2019 wurden 75 % unserer Zutaten im Rahmen des SAI-FSA-Programms als „nachhaltig beschafft“ eingestuft. Auch die anderen 25 % werden aus nachhaltigem Anbau bezogen, jedoch fehlt uns hier noch der offizielle Stempel des SAI-FSA-Programms. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, bis 2023 100 % unserer Früchte mit einer SAI-FSA-Zertifizierung zu beziehen. Wir wollen nämlich nur gute Zutaten von verantwortungsbewussten Farmen für unsere Produkte verwenden.

Um dieses Ziel zu erreichen, greifen wir auch unseren Bauern direkt unter die Arme. Wie auch unseren Mangobauern in Indien. Da Mangos eine wichtige Zutat für viele unserer Säfte und Smoothies sind, haben wir in den letzten Jahren mit unseren indischen Mangobauern daran gearbeitet, den SAI-FSA-Standard zu erreichen und es geschafft, dass die Mangoerträge unserer Bauern um 48 % gestiegen sind.

Kokosnuss Flieger

Wir legen auch großen Wert darauf, dass unsere Früchte niemals fliegen. Sie sollen auch auf ihrer Reise in unsere Flaschen nachhaltig sein. Denn wir wollen so wenig CO2 wie möglich verursachen. Da ist es natürlich praktisch, dass alle Früchte sowieso an großer Flugangst leiden. Nur unsere Kokosnüsse haben keine Angst vor dem Fliegen. Die hatten 2019 ein einziges Mal das Privileg, mit dem Flugzeug transportiert zu werden. Warum das passiert ist, kannst Du in unserem Nachhaltigkeitsbericht nachlesen. Nur so viel: Wir haben die negativen Auswirkungen auf die Umwelt auch wieder kompensiert, indem wir anschließend 13.000 Pfund für ein Projekt in Brasilien gespendet haben, das sich gegen die Abholzung der Wälder einsetzt.

Auch wenn Du noch mehr über unseren nachhaltigen Anbau erfahren willst, kannst Du einen Blick in unseren Nachhaltigkeitsbericht werfen. Kleiner Spoiler: Du findest dort ganz viele andere Themen rund ums Gutes-Tun, die uns in letzter Zeit beschäftigt haben und an denen wir auch in Zukunft noch weiterarbeiten.

So nachhaltig waren wir 2019 - Teil 3

Goot time report

Big Dreams – „Big Blender“

Oder wie wir unseren großen Traum der weltweit ersten CO2-neutralen Misch- und Abfüllanlage der Getränkeindustrie verwirklichen.

CO2 sparen und dazu unsere Säfte und Smoothies selbst mischen und abfüllen? Das klingt nach einem super Plan, aber auch ein bisschen nach einem Traum. Doch wie unsere Michi es einmal so schön sagte: „Lebe nicht Dein Leben, sondern träume Deinen Traum“*. Wir haben uns das so oder so ähnlich zu Herzen genommen und machen das jetzt auch.

Wir nehmen Dinge nämlich gerne selbst in die Hand und daher bauen wir gerade in Rotterdam, in den Niederlanden, Ziegelstein für Ziegelstein unsere eigene brandneue Misch- und Abfüllanlage, die wir jetzt schon liebevoll „Big Blender“ nennen.

Blender Fabrik

Mit dem „Big Blender“ möchten wir unseren Einfluss auf die Umwelt so gering wie möglich halten und dazu beitragen, dass das Klimaziel, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu beschränken, erreicht wird. Deshalb wird unsere zukünftige Misch- und Abfüllanlage CO2-neutral sein.

Wenn etwas CO2-neutral ist, bedeutet das vereinfacht, dass es mit Energie aus erneuerbaren Quellen, wie zum Beispiel Windkraft und Sonnenenergie, betrieben wird. Für den „Big Blender“ bedeutet es sogar, dass die Energie, die wir für den Betrieb unserer Misch- und Abfüllanlage brauchen, von der Anlage selbst hergestellt wird.

Wie das? Der „Big Blender“ wird einen großen Teil seiner benötigten Energie aus zwei großen Turbinen gewinnen. Auch Photovoltaikzellen und Wärmepumpen werden Energie erzeugen und so sicherstellen, dass wir unsere Smoothies und Säfte möglichst nachhaltig abfüllen.

Das macht unseren „Big Blender“ nicht nur CO2-neutral, sondern auch energieautark. (Das bedeutet, dass man nicht von einer Energiequelle abhängig ist, sondern selbst Energie herstellen kann.)

Seine Energieautarkie in Kombination mit CO2-Neutralität macht unseren „Big Blender“ als Produktionsstätte der Saft- und Getränkeindustrie weltweit einzigartig.

Wege sparen

Die große Baustelle unserer Misch- und Abfüllanlage nimmt in Rotterdam bereits ihre ersten Formen an. Durch die Lage direkt am Hafen sparen wir uns viele, viele Kilometer an Transportweg, da unser Obst und Gemüse nun direkt am Hafen ankommt und quasi zu Fuß vom Schiff in die Abfüllanlage spazieren kann. So sparen wir jährlich viele Tonnen CO2 ein.

Unser WELL-ness-Arbeitsplatz

Well gold logo

Wir wollen, dass unser „Big Blender“ eine neue Art der Fabrikarbeit etabliert. Eine, bei der unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter motiviert arbeiten und glücklich nach Hause gehen. Darum haben wir uns bei der Außen- und Innengestaltung am sogenannten „WELL Building Standard“ orientiert. Unsere Misch- und Abfüllanlage wird die erste WELL-zertifizierte Produktionsstätte der Welt sein.

Um das zu erreichen, bieten wir viele Dinge, um ein großartiges Arbeitsumfeld zu schaffen: viel Tageslicht, gute Luftqualität, Temperaturregelung, damit im Hochsommer niemand mit dickem Pulli in den Fabrikräumen stehen muss, und auch Rückzugsräume, um den Fabrikarbeiterinnen und -arbeitern auch Ruhe zu bieten. Genau wie in unseren Büros möchten wir, dass sich der „Big Blender“ wie eine Gemeinschaft anfühlt – ein Ort, an dem die Menschen, die Expertinnen und Experten auf ihrem Gebiet sind, Inklusion, Vielfalt und Transparenz leben, aber auch den Spaß nicht zu kurz kommen lassen.

Wenn Du noch mehr über unsere Abfüllanlage erfahren willst, dann wirf doch einen Blick in unseren Nachhaltigkeitsbericht. Kleiner Spoiler: Du findest dort auch ganz viele andere Themen rund um Nachhaltigkeit, die uns in letzter Zeit beschäftigt haben und an denen wir auch in Zukunft noch weiterarbeiten.

*Du musst wissen, Michi liebt es, uns schlaue Sprüche zu erzählen, auch wenn sie sich dabei ab und an mal ein bisschen verredet.